Service Clubs wie Lions Clubs International, Kiwanis International und Rotary International gehören heute zu den weltweit anerkannten Organisationen, die sich für Wohltätigkeit, Gemeinwesen und internationale Zusammenarbeit einsetzen. Weniger bekannt ist, dass ihre Gründerväter vielfach eine Verbindung zur Freimaurerei hatten. Diese Verbindung wirft ein interessantes Licht auf die Ursprünge und die Philosophie dieser Organisationen.
Freimaurerei als inspirierendes Fundament
Die Freimaurerei ist eine traditionsreiche, internationale Bruderschaft, die auf Idealen wie Brüderlichkeit, Toleranz, Wohltätigkeit und persönlicher Weiterentwicklung basiert. Diese Werte spiegeln sich auch in den Grundprinzipien der Service Clubs wider, die ihren Mitgliedern die Möglichkeit bieten, durch Gemeinschaft und wohltätige Projekte Gutes zu tun.
Lions Clubs International: Melvin Jones und die Garden City Lodge
Melvin Jones, der Gründer von Lions Clubs International, war ein überzeugter Freimaurer und Mitglied der Garden City Lodge Nr. 141 in Chicago. 1917 initiierte er die Gründung des Lions Clubs, mit dem Ziel, die Kräfte einzelner Geschäftsleute für soziale Zwecke zu bündeln. Die Prinzipien der Freimaurerei – insbesondere das Engagement für Gemeinwohl und Brüderlichkeit – fanden dabei Eingang in die Grundwerte des Clubs. Bis heute ist der Lions Clubs International einer der größten Wohltätigkeitsvereine der Welt.
Kiwanis International: Die Rolle von Alan Brown und Donald Johnston
Kiwanis International wurde am 21. Januar 1915 in Detroit gegründet. Alan Brown, ein Freimaurer, war treibende Kraft bei der Gründung des Clubs, der ursprünglich den Namen „The Benevolent Order of Brothers“ trug. Der Name deutet auf die freimaurerischen Ideale von Brüderlichkeit und Wohltätigkeit hin. Auch Donald Allerton Johnston, Mitbegründer und erster Präsident des Kiwanis Clubs in Detroit, war ein prominentes Mitglied der Gemeinschaft, das diese Ideale verkörperte.
Rotary International: Paul Harris und seine freimaurerischen Mitstreiter
Der Rotary Club wurde 1905 in Chicago von Paul Harris ins Leben gerufen, zusammen mit vier Freunden. Zwei dieser Freunde, Gustav Löhr und Harry Lyman Ruggles, waren Freimaurer. Ziel des Clubs war es, Geschäftsleuten eine Plattform für den Austausch und die Zusammenarbeit zu bieten, wobei die Förderung ethischen Handelns und des Gemeinwohls im Mittelpunkt stand. Die Werte des Clubs zeigen eine deutliche Parallele zu den Idealen der Freimaurerei.
Gemeinsame Werte und weltweiter Einfluss
Obwohl die Service Clubs unabhängig von der Freimaurerei agieren, lässt sich nicht leugnen, dass freimaurerische Ideen und Ideale bei ihrer Gründung eine wesentliche Rolle spielten. Werte wie Brüderlichkeit, Ethik, Dienst am Nächsten und Toleranz verbinden diese Organisationen und prägen ihr Wirken bis heute.
Fazit
Die historische Verbindung zwischen den Freimaurern und den Gründern der Service Clubs zeigt, wie tief verwurzelt freimaurerische Prinzipien in modernen wohltätigen und sozialen Bewegungen sind. Service Clubs wie Lions, Kiwanis und Rotary tragen diese Werte weiter, indem sie Menschen auf der ganzen Welt inspirieren, durch Gemeinschaft und Engagement Positives zu bewirken. Die Verbindung zur Freimaurerei ist nicht nur ein interessanter Teil ihrer Geschichte, sondern auch ein Hinweis auf die universelle Gültigkeit der Ideale, die sowohl Freimaurer als auch Service Clubs vertreten.

Ansgar Schäfer
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt